| Nr | Name | Beschreibung |
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Die Gaststätte wurde in einem alten Blockhaus in Nähe der Liepupe-Kirche errichtet. Im ehemaligen alten Stall neben der Gaststätte werden nach Rezepten der Vorfahren Fleisch- und Wurstwaren hergestellt, die man im Fleisch- und Wurstladen Sidrabiņi kaufen kann. Es werden Führungen und Verkostungen angeboten. |
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Hier kann man eine breite Sammlung an alten Musikinstrumenten besichtigen. Die Besucher können den Erzählungen über die Geschichte und Herstellung von Musikinstrumenten zuhören, sowie selbstgemachte Musikinstrumente bestellen und kaufen. Mit vorheriger Anmeldung kann man das Konzertprogramm der Kapelle der Familie von Igaunis anhören. |
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Die Windmühle ist von 1867 bis 1869 im holländischen Stil gebaut worden. Der Namen erwarb die Windmühle nach dem Familienname des ersten Besitzers – Riba. Die Windmühle ist eins der besser erhaltenen Architekturdenkmäler dieser Typs in Lettland. Auf der Windmühle ist die dauerhafte Exposition “Der Weg vom Getreide” errichtet, die über landwirtschaftliche Entwicklung in Semgallen, die Traditionen der Getreidezucht und des Brotbackens erzählt. Es werden Exkursionen mit Guidebegleitung angeboten. Die Windmühle gehört zum Erholungskomplex (Hotel, Restaurant, Mühle) „Rožmalas”. |
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In dem Backprozess des Brotes von Lāči, das nicht nur in Lettland, sondern auch über die Grenze berühmt ist, werden seit langer Zeit gepflegte Meisterkenntnisse und Meisterfertigkeiten angewendet. Hier kann man Führungen bestellen, einen Brotlaib formen und backen, eine Mahlzeit in einem netten Wirtshaus zu sich nehmen und Produkte kaufen. Das aus Roggenmehl gebackene Brot ist eines der Identitätssymbole Lettlands. Lettische Küche: Cremige Steinpilzsuppe, verschiedene heiße Töpfe, Brotsuppe, Dessert des Bäckers. |
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Bootsanlegeplätze hatten im Leben damaligen Fischerleute große Bedeutung, dort bauten sie ihre Netzhütten und bewahrten ihr Inventar auf. Außerdem hatten sie auch eine soziale Bedeutung – hier versammelten sich die Männer, besprachen ihre Arbeiten, Frauen und Kinder sammelten Fische aus den Netzen, wenn diese einen guten Fang erbracht hatten. In Bigauņciems sind die Netzhütten im Laufe der Zeit ins Meer gespült worden, auch die Anlegeplätze von Ragaciems sind teilweise zerstört. Der Platz von Lapmežciems ist mit drei Hütten der am besten Erhaltene. |
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Stūrīši is a homestead owned by the Taisel family, offering a collection and a chance to taste Liv foods: fish soup, porridge, sprat sandwiches, pastries, etc. |
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Um In der Altstadt von Cēsis ein warmes Brot zu bekommen, kann man nicht nur den Anweisungen, sondern auch dem verlockenden Brotgeruch folgen, das durch den Bogen direkt zur Bäckerei führt. Das Brot wird aus den in Lettland biologisch angebauten Körnern gebacken, es wird mit natürlichem Sauerteig hergestellt. Brotverkostung, Erzählung über die Zutaten, Gärung und Backen eines gesunden Brotes. |
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Besucher können beim Räuchern von Fischen (Butte, auch Hornhechte und Brachsen) teilnehmen, die fertigen Produkte probieren und Erzählungen über die Fischereitraditionen im Ufergebiet lauschen. In diesem Gehöft kann man etwa 20 verschiedene Zaunarten sehen, die für livische Höfe typisch waren. |
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Tāšu meistars Jurijs Ivanovs ar lielu centību un degsmi pēc seniem paraugiem cenšas atjaunot labākās Zilupes novada tāšu apstrādes tradīcijas. Top novadam raksturīgi autentiski tāšu trauki ķiploku, putraimu, saldumu, sāls uzglabāšanai, paliktnīši kafijas krūzei vai pannai. Īsts meistarstiķis ir darbarīku rokturu izgatavošana. Darbnīcā varēsiet izgatavot tāšu glezniņu, tāšu tauri, uzrakstīt īpašu vēstuli kādam ļoti mīļam cilvēkam. |
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Das erste Unternehmen, das 1957 die Produktion der beliebten Milch-Bonbons „Gotiņa“aufnahm. Hier kann man köstliche Bonbons erwerben und auch an einer Führung teilnehmen, der Inhaber des Unternehmens ist zugleich der Haupt- Bonbonmeister. |
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Radošajā mājā Latvietes pūrs var apgūt praktiskās iemaņas rokdarbu veidos, kas nepieciesami latviešu tautas tērpu darināšanai – baltie un krāsainie darbi, zīļu vainagu darināšana, adīšana, tamborēšana, tilla izšuvumi, pīto un austo jostu darināšana u.c. Saimniece pati pārzina dažādus rokdarbu veidus un to tehnikas, nepieciešamības gadījumā tiek pieaicināti sava aroda meistari. Ir zināšanas par latviešu tautas tērpa novadu īpatnībām, saimniece labi zina tautas tērpu attīstības vēsturi un pielietojumu
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SIA "Limbažu Tīne" ir vilnas pārstrādes uzņēmums ar senām mājas tekstila tradīcijām, kas dibināts jau 1914. gadā. Šobrīd uzņēmumā tiek ražota vilnas dzija, austi augstvērtīgi vilnas un linu audumi, segas, parklāji, pledi, galdauti, dvieļi, lakati un citi tekstilizstrādājumi. Limbažu Tīne ražo etnogrāfiskos audumos pēc autentiskajām Baltijas reģiona kultūrvēsturiskā mantojuma paraugiem. |
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Auf dem Hof Untumi werden eine Pferdeherde gehalten und gezüchtet, sowie Pferde gekauft, die den Anforderungen der historisch gezüchteten lettischen Pferderasse entsprechen. Hier kann man in einem Pferch oder in der Umgebung des Hofes unter der Leitung eines Instrukteurs Reitfertigkeiten erlernen. Im Sommer kann man hier mit einem Pferdewagen, aber im Winter – mit einem Pferdeschlitten fahren. Die Pferde werden zu Hochzeiten und anderen Veranstaltungen verwendet. |
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In der Käserei von Eleja kann man nach vorheriger Vereinbarung die im bäuerlichen Betrieb der Familie Malkalns hergestellten Käsespezialitäten verkosten (sieben Käsespezialitäten, auch geräucherter und gereifter Käse). Eine der Käsesorten ist französischer Käse, der in der Zusammenarbeit mit französischem Käsemeister Eriber entstanden ist. Kleine Gruppen können auch den Hof „Bludzi” (7 km von Eleja entfernt) in der Gemeinde Sesava besichtigen. Im Hof bäckt man Brot, verarbeitet Gemüse (Tomatensaft) und stellt andere ländliche Leckereien her. |
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Dieser Hof ist ein der historischen Region Sēlija charakteristischer Hof mit seiner Planung und den typischen Gebäuden, und als solcher ist er einer der seltenen Höfe, der öffentlich zugänglich und zu besichtigen ist. Der Hof Gulbji befindet sich ziemlich weit von größeren Straßen und anderen Ortschaften. Er ist auf der sogenannten Insel Dronkusala, unweit von dem Ort zu finden, wo das Urstromtal von Dviete anfängt. Die Besitzer des Hofes haben viele alte Haushaltsgegenstände gesammelt. Die Besucher können hier die Wirtschaft und eine Sammlung von Heilkräutern besichtigen, sowie die Gerichte der Region probieren oder die Rauchsauna besuchen. Man kann sagen, dass die Besitzer des Hofes in einer Naturalwirtschaft wohnen, indem sie die Traditionen der historischen Region pflegen. Lettische Küche: Dünne Pfannkuchen, Graupensuppe, dickflüssige Kartoffelsuppe, geschmorte Bohnen in einer besonderen Soße, lettischer Grießpudding Buberts, Brotsuppe mit Schlagsahne, Torten, Kräutertees. Das besondere Gericht: Zeppeline. |
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Latgalisko tradīciju un prasmju māja “Ambeļu skreine” ir latgalisko vērtību glabātāja un popularizētāja. Interesentiem tiek piedāvātas interaktīvas aktivitātes latgaliešu kultūras garā, dažādas meistarklases. “Ambeļu skreinē” tiek svinēti gadskārtu svētki un izkoptas dažādas amatu prasmes. Te notiek danču vakari, dziedāšana, zīlēšana, tiek cepta maizīte, siets siers un tiek veidotas tautas lietišķās mākslas izstādes. No mājas paveras brīnišķīgs skats uz Višķu ezeru un Latgales krāšņajām dabas ainavām. |
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Einer der seltenen Kokle-Bauer, der selbst Instrumente baut und anderen beim Bau hilft, indem er Meisterkurse organisiert. Er baut auch andere lettische Volksinstrumente, erzählt darüber, demonstriert sie, berät, sammelt Instrumente und historische Informationen. Er ist im Handwerkerhaus von Drabeši (Drabešu Amatu mājā ) tätig, wo Interessenten auch andere traditionelle Handwerke erlernen können – Weben, Lederverarbeitung, Filzen, Töpfern und eben den Bau von Musikinstrumenten. |
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Die Schreinerwerkstatt bietet verschiedene Exkursionen und Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene, es gibt verschiedene thematische Programme. Unter Anleitung der Meister kann mit traditionellen Schreinerwerkzeugen arbeiten und alte Spiele erlernen, zum Abschluss einen kräftigenden Tee genießen und ein romantisches Picknick im Lagerfeuerhaus veranstalten. Man kann Souvenire aus Holz erwerben und auch bestellen. |
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In dem Museum wird der Weg des Brotes von dem Korn bis zum fertigen Brotlaib geschildert, den jeder selber formen kann. Die Besucher können Brot (mit Kräutertees) verkosten und einer theatralischen Vorführung über jede Lebensangelegenheit – Taufe, Hochzeit, Jubiläum u.a. – zuschauen. Bei der Mahlzeit werden auf den Tischen Klöße, Krapavnīks, eine Suppe aus getrockneten Pilzen oder aus Fischen aus dem See gelegt. Mit vorheriger Abmeldung nimmt bei der Veranstaltung auch eine Volkstanzgruppe an. Lettische Küche: Suppe aus Seefischen, Klöße und Gericht Krapavnīks. Das besondere Gericht: Suppe aus getrockneten Pilzen. |
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Im Dorf Kaldabruna im Bezirk Jekabpils hat sich in den Räumen des Wirtschaftsgebäudes der ehemaligen Schule Kaldabruna jetzt die Gesellschaft „Ūdenszīmes“ („Wasserzeichen“) niedergelassen. Hier wurde ein bis dato in Lettland nicht gesehener Ort für Kunst eröffnet: die Galerie in der Scheune. Im Wiesenmuseum ist die Ausstellung im Sinne eines in der Folklore häufig zu findenden Gleichnisses gestaltet, indem man sich auf Lebensabschnitte von Menschen bezieht, sehen Sie hier eine Exposition von Gräsern, von Lichtobjekten der Kindheit, den Gürtel der Kaldabruner Mara in einer hohlen Eiche, Zauberkranz, Mitgiftkranz, geschützte und seltene Pflanzen. Der Gürtel der Mara von Kaldabruna bzw. Mara Krievane ist eines der bedeutendsten kulturellen und historischen Objekte der Region, ein einzigartiges ethnographisches Zeugnis. Die Symbolik des Gürtels besteht aus 52 Elementen von denen 36 Variationen der Swastika (des traditionellen Feuersymbols) sind; gleichwertiges Material gibt es de facto nicht in der lettischen Ethnographie, am ehesten vergleichbar wäre das große Wolltuch aus Stameriena, auf dem 19 verschieden Varianten zu finden sind. Der Gürtel ist im Prinzip wie ein Zopf geflochten bestehend aus gelben und blauen Mustern, wobei an den Rändern noch rot und grün verwendet werden, die Enden sind teils kompliziert mit Perlen und Quasten besetzt. Bisher gab es keine authentische Kopie, die der Öffentlichkeit zugänglich gewesen wäre. Auch im digitalen Raum war dieses Einzelstück nicht einsehbar. Das Original des Gürtels wurde Ende des 19. Jh. von Māra Krievāne aus dem Hof „Mačulāni“ in Kaldabruna an Volkskundler übergeben worden und gelangte in das Lettische Geschichtsmuseum, wo man auch die einzige bisher bekannte authentische Kopie besichtigen kann. Die Erläuterung der Symbolik finden man im Buch „Latvju Raksti“ („Lettische Symbole“). |
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