Rückmeldung

Durch den unbekannten Osten


Seit einer Woche sind wir wieder zurück in der Schweiz. Wir hatten 4 wunderschöne Wochen in den Ländern Lettland, Litauen und zuletzt noch Estland. Wir haben viel gesehen, schöne Landschaften, viel Natur und wunderschöne Städte. Wir haben das Gefühl, die Länder sind im Aufbruch. Wir gönnen es Euch und hoffen, dass es gut weitergeht. Wir Schweizer haben ja keine Ahnung. Wir haben seit Jahrhunderten keine fremden Herren mehr im Land.
Zurück zu unserer Fahrradtour: Es war alles Tipp-top organisiert. Gute Fahrräder, gute Unterkünfte. Wir danken Euch herzlich dafür.                                                 
Ich hoffe, wir haben Euch nicht zuviel Umtriebe gemacht wegen der Schotterstrasse Aizkraukle – Jekapils. Diese Strasse ist nicht befahrbar! (Grosse Steine, Kies und Sand mit viel Verkehr Lastwagen und Autos Mit entsprechender Staubwolke hinterher. Die Steine wurden gegen die Fahrräder gespickt).  Wir sind trotzdem ca. 8 km gefahren (meist gelaufen) weil wir gedacht haben, es käme besser. Eine Frau hat dann angehalten und gesagt, dass wir diese Strecke unmöglich mit dem Fahrrad machen können und es lebensgefährlich sei. Gottlob hat Ihr Büro dann den Chauffeur vom Hotel organisiert und wir sind heil in Jekabpils angekommen. Der Chauffeur hat gesagt, dass diese Strasse eine ehemalige Panzerstrasse der Russen sei.
Bitte nehmen Sie diese Strasse aus dem Programm.
Danke für die beiden gespendeten Nachtessen!
Sonst war alles o.k. Wenn ich vielleicht noch eine kleine Anregung geben darf: Die Unterkunft in Moletai war nicht sehr ideal. Zuweit weg von der Route, keine Gelegenheit zum Abendessen. Vielleicht etwas suchen auf der Strecke nach Pabrade.
Wir sind bis am Sonntag 17.6. im Hotel in Vilnius geblieben. Die Fahrräder sind bis zu unserer Abreise nicht abgeholt gewesen. Wir hoffen es ist alles o.k.
Ich danke Ihnen und auch Inese herzlich für Eure Bemühungen und grüsse Euch herzlich,

Greti Bohren
09.07.2007
 
Wenn Ihr mehr von unseren Erfahrungen mit Strassen und Unterkünften wissen möchtet, bin ich gerne bereit.

P.S. Im Hotel Multilux in Riga war eine junge Frau, die hat uns erzählt, dass Sie auch ind er Schweiz gewesen sei. In Ins in einem Kinderheim (Schlössli) Meine Begeleiterin und ich haben früher auch lange dort gearbeitet. Zufälle gibt’s!